Ärzte Zeitung, 16.03.2005

action medeor weitet Projekte auf Flutgebiete aus

NEU-ISENBURG (Smi). Das deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor will seine Projektarbeit auf die vom Seebeben in Südasien betroffenen Länder ausweiten.

In Indien, Indonesien und auf Sri Lanka wolle man gemeinsam mit lokalen Partnern langfristige Gesundheitsprojekte aufbauen, teilt die Organisation in ihrem Jahresrückblick 2004 mit.

Die bislang bestehenden 16 Projekte in Lateinamerika, Afrika und im Kosovo blieben von der Ausweitung unberührt. Ein Viertel der 2004 eingegangenen Spenden habe man in diese Projekte investiert, sagte Bernd Pastors, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hilfsorganisation. "Das waren 365 000 Euro, 115 000 Euro sind noch einmal aus öffentlichen Zuschüssen hinzugekommen."

Vor über 40 Jahren habe man vor allem Arzneien an die Gesundheitsstationen in den Entwicklungsländern verschickt. Heute leiste man Hilfe zur Selbsthilfe, damit die Medikamente in den Entwicklungsländern selbst hergestellt werden könnten.

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