Ärzte Zeitung, 25.08.2005

Hochwasser auch in Polen und Rumänien

WARSCHAU/BUKAREST (dpa). Nach anhaltenden Regenfällen wurden gestern im Südwesten Polens in mehreren Gemeinden die Hochwassermarken der Flußpegel überschritten.

Im Gebiet um Cieszyn (Teschen) gebe es viele Überschwemmungen, berichtete der Rundfunksender "Radio RMF". In der Gemeinde Hazlach gelang es der Feuerwehr, einen Mann zu retten, dessen Traktor vom Hochwasser fortgerissen wurde. Der Bauer klammerte sich an einem Mast fest und konnte aus dem Wasser gezogen werden, als ihn seine Kräfte zu verlassen drohten.

Da die örtliche Feuerwehr der Region nicht mehr in der Lage ist, auf alle Notrufe zu reagieren, haben die tschechischen Kollegen von der nahen Grenze Verstärkung geschickt.

In Rumänien ist die Zahl der Todesopfer der Überschwemmungen, die seit zehn Tagen andauern, auf 25 gestiegen. Im zuletzt besonders betroffenen siebenbürgischen Kreis Harghita ertranken nach Angaben des Innenministeriums in Bukarest gestern sieben Menschen, acht wurden vermißt.

Bis Sonntag waren 18 Todesopfer der Unwetter gemeldet worden. Allein in der Kleinstadt Odorheiu Secuiesc im Kreis Harghita wurden 800 Häuser von den Fluten erfaßt. Der Ort war stundenlang vom Wasser umschlossen.

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"Wir sind glimpflich davongekommen"
Höhe der Schäden ist bisher noch nicht abzusehen

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