Ärzte Zeitung, 04.10.2005

Vom Dschungel ins Leichenschauhaus

RTL zeigt die Kabarettistin Lisa Fitz heute abend erstmals als "Gerichtsmedizinerin"

HAMBURG (dpa). Die Dschungelshow "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" hatte für die Karriere der Kabarettistin Lisa Fitz Konsequenzen: Der Saarländische Rundfunk beendete die Zusammenarbeit mit der Münchnerin, der Privatsender RTL kündigte eine weitere Zusammenarbeit mit ihr an. Das erste Ergebnis: die Serie "Die Gerichtsmedizinerin", die von heute an in vier Teilen ausgestrahlt wird.

Geordnete Verhältnisse sind für die Protagonistin ein Fremdwort: Im Leben von Gerichtsmedizinerin Hanna Wildbauer (Lisa Fitz) dominiert das Chaos. Katastrophen, Zusammenbrüche oder Streß - für Hanna alles kein Problem. Genervt ist sie nur von Dingen, die glatt gehen.

Zum Beispiel von Leichen mit zu eindeutiger Todesursache oder von Männern mit zu guten Manieren. Hanna hat Nerven wie Drahtseile und liebt Probleme. Sie ist der bayerische Import am kriminaltechnischen Institut in Hamburg und bewahrt in jeder noch so verfahrenen Situation kühlen Kopf.

In der ersten Folge begleitet Hanna ihren Kollegen Blumenthal (Peter Ketnath) auf eine italienische Beerdigung. Blumenthal hofft inständig, daß sie diesmal nicht aus der Reihe tanzt, doch Hanna kann nicht anders: An dem aufgebahrten Leichnam des Toten entdeckt sie Spuren, die auf eine Vergiftung hinweisen. Plötzlich sieht sich Blumenthal mit einer Morduntersuchung und einer Horde wütender italienischer Angehöriger konfrontiert. In der Zwischenzeit wird Hanna zu einem anderen Fall gerufen.

Derzeit ist Lisa Fitz, die mit ihrem Lebensgefährten, dem Comiczeichner Peter Knirsch, in Niederbayern lebt, auf Tour. Ihr neues Kabarettprogramm, das seit 20. September läuft, heißt "Lex mihi Ars" - frei übersetzt: Die Kunst ist mir Gesetz.

Topics
Schlagworte
Panorama (30153)
Organisationen
RTL (110)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »