Ärzte Zeitung, 16.01.2006

Jugendliche immer häufiger gegen Rechtsextremismus

Ein wachsender Anteil der Jugendlichen in Brandenburg lehnt den Rechtsextremismus kategorisch ab. Das geht aus einer vom Institut für Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam vorgelegten Studie hervor.

Der Anteil derer, die rechtsextremistische Positionen vollständig ablehnten, sei in den vergangenen Jahren stetig gewachsen, sagte Institutsleiter Dietmar Sturzbecher in Potsdam. 1993 traf dies erst auf ein Drittel zu, 2005 seien es bereits fast 52 Prozent und damit mehr als die Hälfte gewesen.

Für die Studie wurden 3379 Jugendliche im Alter von zwölf bis 20 Jahren in 39 Schulen und Oberstufenzentren des Landes befragt. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30367)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Partydrogen immer höher dosiert

Wiener Experten schlagen Alarm: Partydrogen wie Ecstasy und Kokain werden nach ihren Erkenntnissen wegen höherer Dosierungen und Reinheit immer gefährlicher. mehr »