Ärzte Zeitung, 13.02.2006

Entführte Ärzte in Kolumbien wieder auf freiem Fuß

BOGOTá (ag). Zwei von Rebellen in Kolumbien entführte Ärzte der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF, Médecins Sans Frontières) sind in der Nacht zum Donnerstag wieder freigelassen worden. Das hat die Organisation jetzt mitgeteilt.

Die beiden Männer stammen aus den Niederlanden und Großbritannien. Die Entführung ereignete sich nahe der Stadt Ocana unweit der kolumbianisch-venezolanischen Grenze, wo die Ärzte im humanitären Einsatz waren. Sie hätten offenkundig verwundete Rebellen pflegen sollen, hieß es in der Mitteilung.

Die beiden Entführten seien gut behandelt worden und befänden sich in guter gesundheitlicher Verfassung. Derzeit arbeiten 49 internationale Mitarbeiter für MSF in Kolumbien.

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