Ärzte Zeitung, 13.02.2006

Entführte Ärzte in Kolumbien wieder auf freiem Fuß

BOGOTá (ag). Zwei von Rebellen in Kolumbien entführte Ärzte der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF, Médecins Sans Frontières) sind in der Nacht zum Donnerstag wieder freigelassen worden. Das hat die Organisation jetzt mitgeteilt.

Die beiden Männer stammen aus den Niederlanden und Großbritannien. Die Entführung ereignete sich nahe der Stadt Ocana unweit der kolumbianisch-venezolanischen Grenze, wo die Ärzte im humanitären Einsatz waren. Sie hätten offenkundig verwundete Rebellen pflegen sollen, hieß es in der Mitteilung.

Die beiden Entführten seien gut behandelt worden und befänden sich in guter gesundheitlicher Verfassung. Derzeit arbeiten 49 internationale Mitarbeiter für MSF in Kolumbien.

Topics
Schlagworte
Panorama (30510)
Organisationen
Ärzte ohne Grenzen (415)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »