Ärzte Zeitung, 10.04.2006

Kaum Spenden für Flutopfer

Bei DRK und Diakonie gingen bislang 1000 Euro ein

DRESDEN (dpa). Die Spendenaufrufe der Hilfsorganisationen für die Opfer des diesjährigen Elbe-Hochwassers stoßen kaum auf Resonanz.

Bei der Aktion "Hochwasser 2006 - Nachbarn helfen" gingen nach fünf Tagen nur 350 Euro ein, sagte DRK-Sachsen-Sprecherin Ute Marx am Freitag. Die Spendenaktion war vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden ins Leben gerufen worden. Nach Schätzung des Versicherungskonzerns Allianz hat das Hochwasser Schäden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht.

Nicht besser sieht es bei der Diakonie Katastrophenhilfe aus, die bundesweit zu Spenden aufgerufen hatte. Etwa 650 Euro seien bisher eingegangen, sagte Sprecherin Gesine Wolfinger. Die Johanniter in Sachsen eröffneten am letzten Mittwoch ein Spendenkonto. Nach Angaben der Finanzbuchhalterin Simone Hanisch war es am Freitag noch leer.

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