Ärzte Zeitung, 17.10.2006

Herkunft von Kolumbus bleibt ein Rätsel

MADRID (dpa). Mehr als 500 Jahre nach seinem Tod gibt der Entdecker Christoph Kolumbus weiter Rätsel auf. Genforscher scheiterten im ersten Anlauf mit dem Versuch, die Frage nach der Herkunft des Seefahrers zu beantworten.

Wie der Direktor des Genlabors der Universität Granada in Südspanien, José Antonio Lorente, mitteilte, konnten Genanalysen in Spanien, Südfrankreich und Norditalien das Rätsel des Geburtsorts von Kolumbus bislang nicht lösen.

Die Forscher hatten DNA-Proben von fast 500 lebenden Spaniern, Franzosen und Italienern genommen, die Nachnamen wie Colombo, Colón, Colom oder Coulomb tragen und - theoretisch - Nachfahren des Seefahrers sein könnten (wir berichteten).

Diese Proben wurden mit denen von Knochenresten von Kolumbus verglichen. Zunächst ohne Ergebnis. Jetzt hofft man auf die Entwicklung neuer, präziserer Analyseverfahren in der Zukunft.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »