Ärzte Zeitung, 19.10.2006

Dekan greift zur Flöte, wenn Gäste viel spenden

Benefizkonzert zugunsten der Palliativmedizin in Göttingen / Akademie für Alte Musik spielt Werke von Telemann

GÖTTINGEN (pid). Ein ungewöhnliches Konzert findet am kommenden Samstag in der Aula der Universität Göttingen statt: Mitglieder und Freunde der Akademie für Alte Musik Berlin geben ein Benefizkonzert zugunsten der Palliativmedizin in Göttingen.

Je mehr Musikliebhaber Karten der höheren Preisklasse erwerben, desto länger will Professor Cornelius Frömmel, Dekan in Göttingen, spielen. Foto: pid

Das Besondere daran: Die Besucher stimmen mit ihrer Eintrittskarte darüber ab, wie lange ein "special guest" mitspielt. Je mehr Eintrittskarten in der höheren Preisklasse (ab 30 Euro aufwärts) verkauft werden, desto länger will der Vorstandssprecher der Humanmedizin der Universität Göttingen und Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Cornelius Frömmel, zur Flöte greifen.

Der Klinikumsvorstand und begeisterte Musiker hat fast zehn Jahre lang in dem Ensemble der Akademie für Alte Musik mitgewirkt und jetzt auch das Konzert initiiert. Die Musiker spielen auf Originalinstrumenten Stücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auf dem Programm stehen unter anderen Werke von Buxtehude, Telemann und Corelli. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Die Benefizveranstaltung kommt dem ersten Palliativzentrum in Niedersachsen zugute, das derzeit am Universitätsklinikum Göttingen errichtet wird. Zu denen, die bereits Karten der höheren Preisklasse erworben haben, gehört auch die Fachschaft Medizin.

Karten im Vorverkauf sind bei der Pressestelle des Bereichs Humanmedizin, Tel. 0551/399959, erhältlich. E-Mail: presse.medizin@med.uni-goettingen.de.

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