Ärzte Zeitung, 22.01.2008

Doping-Vorwurf - ARD räumt Fehler ein

FRANKFURT/MAIN (Smi). Die ARD hat sich für "journalistische Fehler" in ihrer Berichterstattung über angebliches Eigenblutdoping bei deutschen Wintersportlern entschuldigt.

Programmdirektor Günter Struve versprach, dass "so etwas in den nächsten Jahren nicht wieder vorkommen wird". Dagegen hat sich der verantwortliche Doping-Redakteur Hajo Seppelt nicht von seinen Vorwürfen distanziert. Er setze seine Recherchen zu den angeblichen Blutwäsche-Vorfällen am Wiener Labor "Human Plasma" fort, heißt es.

Die ARD hatte behauptet, 20 deutsche Biathleten und Skilangläufer seien in die Dopingaffäre um "Human Plasma" verwickelt. Nachdem der Deutsche Ski-Verband (DSV) rechtliche Schritte gegen die ARD angekündigt hatte, erfolgte die Entschuldigung des Senders. Offenbar konnte Seppelt seine Vorwürfe nicht beweisen. Von seinem Haussender WDR, bei dem die ARD-Dopingredaktion angesiedelt ist, sei er verwarnt worden, heißt es.

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