Ärzte Zeitung, 02.04.2008

Traumatische Spätfolgen sind kein Dienstunfall

MAINZ (dpa). Ein ehemaliger Rauschgift-Ermittler aus Rheinland- Pfalz kann traumatische Spätfolgen nach seinen Einsätzen nicht als Dienstunfall geltend machen.

Das entschied das Mainzer Verwaltungsgericht laut einer Mitteilung vom Dienstag. Ein Dienstunfall trete plötzlich auf, argumentierten die Richter. Dies sei bei den jahrelangen Ermittlungen des Polizisten nicht der Fall.

Der Beamte der Kriminalpolizei hatte unter anderem im Rauschgift-Milieu verdeckt ermittelt. Nach Angaben von Ärzten leidet er heute unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, dazu gehören etwa seelische, körperliche und psychosoziale Folgen von extremen Belastungen.

Verwaltungsgericht Mainz, Az.: 7 K 354/07.MZ

Topics
Schlagworte
Panorama (30149)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »