Ärzte Zeitung, 08.05.2008

Nach dem Zyklon drohen Seuchen

FRANKFURT/MAIN (ine). Die Vereinten Nationen schätzen, dass 24 Millionen Menschen in Birma von dem Zyklon betroffen sind. Viele Hilfsorganisationen sind bereits vor Ort.

Die Malteser und Caritas International stellen je 50 000 Euro für die Nothilfe zur Verfügung, Das Auswärtige Amt hat eine Million Euro zugesagt.

Vier Tage nach der Katastrophe warnen Experten vor Seuchen. Durch die Überschwemmungen verbreiten sich Erreger wie E. coli schnell. Gerechnet werden muss mit Typhus und Cholera. Die Überschwemmungsgebiete sind zudem idealer Brutplatz für Mücken. Dadurch steigt die Gefahr von Malaria, Denguefieber und Japanischer Enzephalitis.

Viele Organisationen machen sich derzeit auch Sorgen um ihre Mitarbeiter. "Von 19 vermissten Helfern haben sich 18 gemeldet, einer ist tot", sagt Heinz-Hartmut Wilfert von ADRA.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
"Trinkwasser wird in Birma dringend gebraucht"

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »