Ärzte Zeitung, 20.05.2008

Birma lässt Ärzte ins Land reisen

Überlebende des Zyklons in Birma erhalten Lebensmittel von lokalen Helfern in der Region von Yangon.

Foto: dpa

SINGAPUR (dpa). Die mehr als zwei Millionen Überlebenden des Zyklons Nargis in Birma können nach zwei Wochen vergeblichen Wartens nun mit ausländischer Hilfe rechnen.

Unter dem wachsenden Druck der Weltgemeinschaft gibt die Militärjunta ihren Widerstand gegen internationale Helfer teilweise auf. Asiatische Ärzte und Nothelfer sollen ins Katastrophengebiet reisen dürfen, sagte gestern Birmas Außenminister Nyan Win bei einem Treffen der  Staatengemeinschaft ASEAN. Vor der Küste Birmas kreuzen derzeit amerikanische, französische und britische Schiffe mit tausenden Tonnen Hilfsgütern und Ärzteteams.

Lesen Sie dazu auch:
Ärzte bringen Medikamente ins zerstörte Birma

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »