Ärzte Zeitung online, 11.08.2008

Ein Mantel, der unsichtbar macht - das kann in Zukunft wahr werden

LONDON/WASHINGTON (dpa). Ein Tarnmantel, der unsichtbar macht, ist ein Schritt näher gerückt. Forscher stellen in den Fachjournalen "Nature" und "Science" Materialien vor, aus denen sich vielleicht einmal eine Art Harry-Potter-Mantel schneidern lässt. Vorerst haben sie diese Eigenschaft jedoch erst mit winzigen Metallstücken erzeugt, die zudem sehr fragil sind.

Das Material könne die Strahlen des sichtbaren Lichts umlenken, berichten Dr. Jason Valentine von der Universität Kalifornien in Berkeley und Kollegen im Fachjournal "Nature" (online vorab). Ein Fisch in einem See etwa würde über der Wasseroberfläche erscheinen. Die Forscher um Valentine bauten ein Gitter von abwechselnden Lagen aus 30 Nanometer Silber und 50 Nanometer Magnesiumfluorid.

Ein zweites Team verwendete parallele, silberne Nanodrähte, die in eine Aluminiummatrix eingebettet sind. Der Abstand der Drähte sei weit kleiner als die Wellenlänge des sichtbaren Lichts, berichten Dr. Xiang Zhang und Kollegen, ebenfalls von der Universität Kalifornien, im Journal "Science".

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »