Ärzte Zeitung online, 22.08.2008

Simbabwes Ärzte fordern mehr Lohn: umgerechnet etwa drei Brote

HARARE (dpa). Simbabwes Ärzte sind in den Streik getreten, um angesichts der weltweit höchsten Inflation von 11,2 Millionen Prozent eine Lohnanpassung zu erzwingen. Der Ausstand werde landesweit befolgt, erklärte der Verband der Krankenhausärzte HDA am Donnerstag.

In der Hauptstadt Harare wurden Patienten bereits seit Dienstag nicht mehr von Ärzten behandelt. Die Mediziner des afrikanischen Krisenstaates, die auf dem Kontinent zu den am besten ausgebildeten Ärzten zählen, verdienen monatlich ein Basisgehalt von 680 Simbabwe-Dollar. Zum Vergleich: Ein Laib Brot kostet derzeit etwa 200 Simbabwe-Dollar.

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