Ärzte Zeitung online, 25.08.2008

"Essen in Afrikas Slums besser als in Großbritannien", sagt Jamie Oliver

LONDON (dpa). Das Essen in afrikanischen Slums ist nach den Worten des britischen Fernsehkochs Jamie Oliver besser als das in seiner Heimat. Die Briten seien statt an gutem Essen nur am Saufen und Fernsehen interessiert, sagte der 33-Jährige der französischen Zeitschrift "Paris Match".

"Die Leute haben riesige Fernsehanlagen - größer als meine - sie haben topangesagte Handys, Autos, und sie betrinken sich am Wochenende in Pubs", sagte er. "Ich halte die Kochgewohnheiten der Einwohner eines Slums in Soweto in Südafrika für wesentlich abwechslungsreicher als unsere."

Der Koch setzt sich seit Jahren für gesundes Essen ein und sorgt dabei immer wieder für Aufregung. So hatte er in seiner Show "Jamie's Fowl Dinners" Hühner vergast, um auf die schlechten Lebensbedingungen von Legebatteriehühnern aufmerksam zu machen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »