Ärzte Zeitung online, 29.08.2008

Baby mit zwei Köpfen in Bangladesch gestorben

DHAKA (dpa). Mehr als zwei Tage kämpften die Ärzte um sein Leben, doch das Baby mit zwei Köpfen hatte keine Chance. Der kleine Junge aus Bangladesch starb nach offiziellen Angaben am Donnerstag in einem Krankenhaus im Westen des Landes.

Das Baby war mit vier Augen und Ohren sowie zwei Nasen und Mündern als Kind von Landarbeitern zur Welt gekommen. Seine Eltern nannten es Kiron (Licht). Augenzeugen berichteten, dass sich nach der Geburt des missgebildeten Kindes eine neugierige Menschenmenge vor dem Hospital in Keshabpur, 280 Kilometer westlich der Hauptstadt Dhaka, versammelt hatte. Einige Wartende seien schreiend zusammengebrochen, als die Ärzte den Tod des Kindes mitteilten.

"Kiron ist kein medizinisches Kuriosum, sondern ein von den Göttern gesandter Segen", sagte eine Hindu-Anhängerin. Die Frau wollte nicht glauben, dass der Junge so früh gestorben ist. Ihrer Meinung nach habe er die Aufgabe gehabt, die Welt von Sünden zu befreien.

Nach Berichten örtlicher Medien hatten viele Menschen Kirons Mutter Geld gegeben. Damit erhofften sie sich einen Segen von dem ungewöhnlichen Kind.

Topics
Schlagworte
Panorama (30354)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »