Ärzte Zeitung, 15.09.2008

88 Tote bei Flugzeugabsturz in Russland

MOSKAU (dpa). Bei dem Absturz einer Boeing 737 in Russland sind entgegen ersten Angaben 21 Ausländer ums Leben gekommen, unter ihnen auch ein Deutscher. An Bord der Maschine seien außerdem ein Schweizer, ein Franzose und ein Lette sowie je ein Passagier aus Italien, den USA und der Türkei gewesen, wie die Fluggesellschaft Aeroflot gestern nach Angaben der Agentur Interfax mitteilte.

Zunächst hatten die russischen Behörden mitgeteilt, es seien keine Ausländer an Bord. Unter den insgesamt 88 Toten waren auch 9 Fluggäste aus Aserbaidschan und 5 aus der Ukraine. Das Flugzeug war am Sonntag auf dem Weg von Moskau kurz vor der Landung in einem unbewohnten Gebiet vor der Millionenstadt Perm am Ural abgestürzt.

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)
Organisationen
Boeing (48)
Interfax (67)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »