Ärzte Zeitung online, 22.09.2008

Monsunregen in Indien - Schon mehr als 2000 Tote

NEU-DELHI (dpa). Tagelanger sintflutartiger Monsunregen hat mehr als 2000 Menschen in Indien das Leben gekostet. Die meisten Opfer seien entweder ertrunken oder bei Erdrutschen, durch einstürzende Häuser sowie aufgrund von Krankheiten ums Leben gekommen.

Nach offiziellen Angaben vom Sonntag sind in 16 Bundesstaaten fast 22 Millionen Menschen von dem Unwetter betroffen. Schätzungen gehen davon aus, dass die Zahl der Toten in den kommenden Tagen weiter steigen wird.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur PTI ist in vielen Landesteilen das gesamte Verkehrsnetz und die Stromversorgung lahmgelegt. Viele Ortschaften könnten auf dem Landweg nicht erreicht werden. Besonders betroffen seien die Bundesstaaten Bihar, Andra Pradesh sowie West Bengal. Die Monsunsaison, die in Indien von Juni bis Mitte September dauert, ist dieses Jahr außergewöhnlich lang. Die Meteorologen gehen davon aus, dass die starken Regenfälle erst in den nächsten Tagen nachlassen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »