Ärzte Zeitung online, 05.11.2008

Unterstützung für Arzt mit behindertem Sohn in Australien wächst

SYDNEY (dpa). In Australien wächst die Unterstützung für einen deutschen Arzt, dessen Antrag auf unbefristeten Aufenthalt wegen seines behinderten Sohnes abgelehnt wurde (wir berichteten). "Es ist eine Frechheit, die Einwanderung aufgrund einer Behinderung in der Familie zu verweigern", sagte Jura-Professor Ron McCallum der Zeitung "Australian".

McCallum war vergangene Woche in einen UN-Ausschuss für die Rechte von Behinderten berufen worden.

Bernhard Möller war vor zwei Jahren aus Bad Driburg für die Stelle in Horsham an der Ostküste angeworben worden. In Australien gibt es Ärztemangel vor allem in kleineren Orten. Sein Antrag auf unbefristeten Aufenthalt wurde vergangene Woche mit dem Hinweis auf die möglichen Kosten für die Betreuung seines behinderten Sohnes abgewiesen (wie berichtet). Lukas Möller (13) leidet am Down-Syndrom.

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