Ärzte Zeitung online, 21.11.2008

Bundesregierung will gegen Doping im Freizeitsport vorgehen

BERLIN (dpa). Wegen erheblicher Risiken für viele Jugendliche will die Bundesregierung verstärkt gegen den Missbrauch von Medikamenten im Freizeitsport vorgehen. Minderjährige greifen regelmäßig zu "zerstörerischen Aufbaupräparaten", sagte der Sprecher von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), Klaus Vater, am Freitag in Berlin.

Leber- und Nierenschäden und sogar Tod könnten die Folge sein. Grund sei oft überzogener Leistungsdruck. Weitere Ursachen, das Ausmaß und die Möglichkeiten gegen den Missbrauch sollen am kommenden Dienstag unter dem Titel "Muskeln auf Pump: Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport" bei einer Veranstaltung debattiert werden.

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