Ärzte Zeitung online, 21.11.2008

Greenpeace: Zu viel Pilzbekämpfungsmittel in Tafeltrauben

HAMBURG/MÖNCHENGLADBACH (dpa). Die Umweltorganisation Greenpeace hat der Warenhauskette Real vorgeworfen, Tafeltrauben mit einer zu hohen Belastung des Pilzbekämpfungsmittels Procymidon zu verkaufen.

"Der Verkauf solcher Trauben muss gestoppt werden", verlangte Greenpeace-Experte Manfred Krautter. Real reagierte am Freitag mit Unverständnis auf den Vorwurf. "Die verkauften Trauben sind (...) voll verkehrsfähig", hieß es in einer Stellungnahme. Greenpeace habe bei den beanstandeten Tafeltrauben 1,2 mg/kg Procymidon nachgewiesen. Die Belastung liege deutlich unter der in der EU zulässigen Höchstgrenze von 5 mg/kg.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »