Ärzte Zeitung, 27.11.2008

Immer weniger Lehrer werden dienstunfähig

WIESBADEN (dpa). Lehrer werden immer seltener wegen Dienstunfähigkeit pensioniert. Der Anteil der dienstunfähigen Lehrer an der Gesamtzahl der Pensionierungen sank nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2007 auf 23 Prozent.

Dies war der tiefste Stand seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1993. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr knapp 20 000 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand, rund neun Prozent mehr als im Vorjahr.

Grund für den Rückgang bei der Dienstunfähigkeit war offensichtlich die Einführung von Abschlägen bei den Versorgungsbezügen. Demzufolge stieg der Anteil der Lehrer, die die Regelaltersgrenze von 65 Jahren bei der Pensionierung erreichten im Jahr 2007 auf knapp 37 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 35 und im Jahr 2000 nur sechs Prozent gewesen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30157)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »