Ärzte Zeitung online, 26.11.2008

Operation rettet Spezialtiefbauer den Oberarm

FRANKFURT / MAIN (eb). In einer elf Stunden dauernden Operation ist es Ärzten der Abteilung Hand- und wiederherstellende Plastische Chirurgie der Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Frankfurt am Main gelungen, einem 19-jährigen Spezialtiefbauer aus Netphen bei Siegen den rechten Arm zu retten.

Der junge Mann war am vergangenen Donnerstag auf einer Baustelle in Wetzlar von einem 3,5 Tonnen schweren Rohr schwer verletzt worden. Das Rohr, welches 1,80 Meter hoch an einem Bagger hing, ist aus noch ungeklärten Gründen abgestürzt und hat dabei den Arbeiter so unglücklich am rechten Oberarm erwischt, dass dieser abgetrennt wurde.

Unmittelbar nach dem Transport des Schwerverletzten mit dem Rettungshubschrauber Christoph 2, der an der BGU stationiert ist, begann ein Ärzteteam um Chefarzt Dr. Reinhard Winkel mit der Replantation des rechten Oberarmes.

Während ein Teil des Teams den Stumpf operierte, kümmerten sich weitere Ärzte um das Amputat. Die Operation ist hervorragend verlaufen und der Arm ist wieder gut durchblutet, wie der Ärztliche Direktor der BG-Unfallklinik, Professor Reinhard Hoffmann, in einer Mitteilung des BGU mitteilte

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