Ärzte Zeitung online, 27.11.2008

Menschrechtspreis der UN posthum an Benazir Bhutto

NEW YORK (dpa). Die frühere Ministerpräsidentin von Pakistan, Benazir Bhutto, erhält posthum den diesjährigen Menschenrechtspreis der Vereinten Nationen. Bhutto war im vergangen Dezember im Wahlkampf einem Attentat zum Opfer gefallen.

Ebenfalls posthum wird die französische Nonne Dorothy Stang für ihre Verdienste geehrt, kündigte der Präsident der UN-Vollversammlung, Miguel d'Escoto Brockmann, am Mittwoch an. Der Preis soll am 10. Dezember, dem 60. Jahrestag der Verkündigung der Menschenrechte, offiziell verliehen werden.

Weitere Gewinner von 2008 sind die ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour (Kanada), die Organisation Human Rights Watch (New York), der US-amerikanische Jurist Ramsey Clark, Carolyn Gomes von der Gruppe "Jamaicans For Justice" sowie der Kongolese Denis Mukwege. In der Vergangenheit waren unter anderen Nelson Mandela, Amnesty International, Jimmy Carter, Eleanor Roosevelt und Martin Luther King mit dem UN-Preis gewürdigt worden. Die Auszeichnung wird nur alle fünf Jahre vergeben.

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