Ärzte Zeitung online, 02.12.2008

Schwerbehinderte Tochter erstickt - Mutter unter Verdacht

HAMBURG (dpa). Eine 78 Jahre alte Frau wird verdächtigt, ihre schwerbehinderte Tochter in Hamburg erstickt zu haben. Sie sei mit der Pflege der 52-Jährigen überfordert gewesen, sagte sie nach Angaben der Polizei vom Montag bei einer Vernehmung.

Der Hausarzt hatte die Polizei am Montagmorgen über den Tod der 52-Jährigen informiert. Die Tochter war nach ersten Erkenntnissen am Samstag gewaltsam ums Leben gekommen. Die Eltern hatten sich seit der Geburt zu Hause um das schwerbehinderte Kind gekümmert. Der 80 Jahre alte Vater leidet an Demenz, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Die Mordkommission ermittelt.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)
Pflege (4597)
Krankheiten
Demenz (2967)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »