Ärzte Zeitung online, 05.12.2008

Leibniz-Preise an elf Wissenschaftler - Bis zu 2,5 Millionen Euro

BONN (dpa). Elf Wissenschaftler sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisen 2009 ausgezeichnet worden. Neun Preisträger erhalten Fördersummen von 2,5 Millionen Euro, teilte die DFG am Donnerstag in Bonn mit. Zwei Wissenschaftler teilen sich das Preisgeld. Zehn der elf Professoren sind an Universitäten tätig.

Sie können das Preisgeld in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren nach eigenen Vorstellungen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten verwenden.

Die Leibniz-Preise werden jährlich vergeben und sind die höchstdotierten deutschen Förderpreise. Seit 1985 wurden insgesamt 293 Forscher ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis am 30. März nächsten Jahres in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin.

  • Als einzige Frau wurde diesmal die Biologin Professor Antje Boetius (41) vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen ausgezeichnet.

Die übrigen Preisträger sind:

  • Professor Holger Braunschweig (47), Metallorganische Chemie, Institut für Anorganische Chemie der Universität Würzburg
  • Professor Wolfram Burgard (47), Autonome Intelligente Systeme/Robotik, Institut für Informatik der Universität Freiburg
  • Professor Heinrich Detering (49), Neuere Deutsche und Nordische Literatur, Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen
  • Professor Jürgen Eckert (46) Metallphysik, Institut für Komplexe Materialien, Leibniz-Institut für Festkörper und Werkstoffforschung Dresden und Institut für Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Dresden, 1,25 Millionen Euro
  • Professor Armin Falk (40), Experimentelle Wirtschaftsforschung, Laboratorium für Experimentelle Wirtschaftsforschung der Universität Bonn
  • Professor Frank Kirchhoff (47), Virologe, Institut für Virologie der Universität Ulm
  • Professor Jürgen Rödel (50), Materialwissenschaften, Institut für Nichtmetallische Anorganische Werkstoffe der Technischen Universität Darmstadt, 1,25 Millionen Euro
  • Privatdozent Karl Lenhard Rudolph (39), Gastroenterologie, Institut für Molekulare Medizin und Max-Planck-Forschungsgruppe für Stammzellalterung der Universität Ulm
  • Professor Burkhard Wilking (38), Differentialgeometrie, Mathematisches Institut der Universität Münster
  • Professor Martin R. Zirnbauer (50), Mathematische Physik, Institut für Theoretische Physik der Universität zu Köln

www.dfg.de

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