Ärzte Zeitung online, 18.12.2008

Diakonie Katastrophenhilfe liefert Simbabwe Medikamente

STUTTGART (dpa). Die Diakonie Katastrophenhilfe weitet ihre Hilfe für das Gesundheitswesen in Simbabwe im Kampf gegen die Cholera aus. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen würden Arzneimittel bereitgestellt, teilte das evangelische Hilfswerk am Donnerstag in Stuttgart mit.

An vielen Orten sei die medizinische Versorgung völlig zusammengebrochen. Am Mittwoch war die Zahl der offiziell registrierten Cholera-Todesfälle in Simbabwe nach den Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) auf 1111 gestiegen. Die Zahl der Infizierten lag danach bei 20 581.

Die Cholera habe sich von den Städten mittlerweile auf das Land ausgebreitet, sagte Volker Gerdesmeier, Leiter der Abteilung Katastrophenhilfe. Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung schon seit längerer Zeit Hilfe in Simbabwe.

www.diakonie-katastrophenhilfe.de

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