Ärzte Zeitung online, 19.12.2008

Welthungerhilfe: Finanzkrise mindert nicht die Spendenbereitschaft

SAARBRÜCKEN (dpa). Die Finanz- und Wirtschaftskrise mindert nach Auffassung der Welthungerhilfe nicht die Spendenbereitschaft. "Unser Eindruck ist im Moment, dass die Welthungerhilfe sehr viele regelmäßige Spenderinnen und Spender hat, die sich auch durch die Finanzkrise nicht davon abhalten lassen, zu spenden", sagte die Präsidentin der Organisation und Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD).

Die Welthungerhilfe gehe davon aus, dass der benötigte Betrag von etwa 47 Millionen Euro Spenden in diesem Jahr erreicht werde, sagte Dieckmann am Freitag dem Saarländischen Rundfunk.

Auch in Zukunft rechnet Dieckmann, die seit Ende November neue Präsidentin der Welthungerhilfe ist, nicht mit einem Rückgang der Spenden von Privatleuten. Möglich wäre ihrer Einschätzung nach allerdings ein Einbruch bei Firmen-Spenden. Die Welthungerhilfe finanziert ihre Investitionen zu gleichen Teilen aus Bundesmitteln, EU-Mitteln und Spendengeldern. Das Volumen liegt bei rund 140 Millionen Euro jährlich. Die Welthungerhilfe ist nach eigenen Angaben eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland und hat ihren Sitz in Bonn.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »