Ärzte Zeitung online, 29.12.2008

Berliner Sechslinge können vermutlich zu Neujahr Klinik verlassen

BERLIN (dpa). Gut zwei Monate nach der Geburt der Berliner Sechslinge können die Kleinen einem Sprecher der Familie zufolge voraussichtlich zu Neujahr die Klinik verlassen. Voraussetzung sei, dass ihre Entwicklung gut voranschreite, sagte Stephan Clausen, Geschäftsführer der zuständigen Agentur für Öffentlichkeitsarbeit Ketano.

Clausen bestätigte damit der dpa einen Bericht der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. "Die Kinder sind aber allesamt gesund und sehr stabil, so dass diese Einschätzung eine hohe Wahrscheinlichkeit hat."

Rana, Adem, Esma, Zeynep, Zehra und Ahmed waren bereits in der 27. Schwangerschaftswoche und damit viel zu früh im Virchow-Klinikum in Berlin-Wedding auf die Welt gekommen (wie berichtet). Bei ihrer Geburt wogen sie lediglich zwischen 800 und 900 Gramm. Dem Sprecher zufolge hätten die Babys bei einem normalen Verlauf der Schwangerschaft erst am 17. Januar das Licht der Welt erblickt.

Sechslingsgeburten sind sehr selten und nicht ohne Risiko. Die kleinen Berliner sind die ersten in Deutschland seit 1988. Damals hatten in Aachen Sechslinge das Licht der Welt erblickt. Eines dieser Babys war nach der Geburt gestorben.

Dem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge bereiten die Eltern Roksana und Hikmet derzeit ihren Umzug in eine rund 100 Quadratmeter große Wohnung vor. Dort sollen die Kleinen gemeinsam mit ihrer vier Jahre alten Schwester leben. Im kommenden halben Jahr solle eine Krankenschwester nachts für die Kinder sorgen, damit die Eltern genug Schlaf bekämen.

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