Ärzte Zeitung online, 06.01.2009

Zahl der Verkehrstoten in Spanien 2008 so niedrig wie vor 44 Jahren

MADRID (dpa). Die Einführung des Punkte-Führerscheins und die Verschärfung der Strafen für Verkehrssünder hat die Zahl der Toten auf Spaniens Straßen auf den tiefsten Stand seit 44 Jahren sinken lassen. 2008 wurden 2181 Unfalltote gezählt, 560 weniger als 2007, wie Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba in Madrid mitteilte.

Dieser Rückgang um rund 20 Prozent sei auch deshalb bemerkenswert, weil sich die Zahl der Autos auf den Straßen seit 1964 etwa verdreißigfacht habe. Zur Reduzierung hätten auch der hohe Benzinpreis und die Wirtschaftskrise beigetragen: Es sei weniger und langsamer Auto gefahren worden.

Um die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohe Zahl von Verkehrsopfern zu senken, hatte die spanische Regierung 2006 den Punkte-Führerschein eingeführt. Ein Jahr später wurden mit einer Reform des Strafgesetzbuches die Strafen für Verkehrsdelikte drastisch verschärft. Rasern und Promillesündern drohen in Spanien seither bis zu fünf Jahre Haft.

Topics
Schlagworte
Panorama (30506)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »