Ärzte Zeitung online, 06.01.2009

Kältetote in Thüringen - 77-Jährige Demenz-Patientin in Weimar erfroren

WEIMAR/JENA (dpa). Die Eiseskälte hat in Thüringen ein Todesopfer gefordert. In Weimar ist bereits am Montagmorgen eine 77 Jahre alte Frau tot gefunden worden. Die Bewohnerin eines Seniorenheims sei in der Nacht bei Minustemperaturen erfroren, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Jena. Sie habe an Altersdemenz gelitten und Schwierigkeiten mit der Orientierung gehabt.

Die Seniorin wurde am Vorabend als vermisst gemeldet. Sie habe das Seniorenheim mit dem Hinweis verlassen, nur einen Abendspaziergang zu unternehmen. Dabei hatte sie nur eine Strickjacke getragen. Die Leiche wurde in einer nahe gelegenen Gartenanlage gefunden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)
Krankheiten
Demenz (2943)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »