Ärzte Zeitung online, 07.01.2009

Pizzerien in Bayern mit abgelaufenen Lebensmitteln beliefert

DEGGENDORF (dpa). Pizzerien in Bayern und Österreich sollen von einer Firma aus dem Landkreis Deggendorf mit abgelaufenen und vergammelten Lebensmitteln beliefert worden sein. Nach den Ermittlungen wurden in dem Betrieb unter anderem abgelaufene Lebensmittel umetikettiert und verschimmelte Salamis gewaschen, um sie weiter zu verkaufen.

Im Visier stünden vor allem der 60-Jährige Geschäftsführer und seine 30 Jahre alte Freundin, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Deggendorf mit. Ein Großteil der Waren sei wahrscheinlich bereits verzehrt.

Ein Zeuge hatte die Behörden auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam gemacht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen Verstößen gegen das Lebensmittelgesetz. Auch Betrug werde geprüft.

Topics
Schlagworte
Panorama (30488)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »