Ärzte Zeitung online, 07.01.2009

Ägypten lässt 73 Ärzte nicht nach Gaza - Hektik in der Feuerpause

KAIRO (dpa). Ägyptische Grenzwächter haben die Einreise von 73 arabischen Ärzten in den Gazastreifen verhindert, die bei der Versorgung verletzter Palästinenser helfen wollen. Nach Angaben von Medizinern vor Ort wurden sie am Mittwoch während einer Feuerpause am Grenzübergang Rafah abgewiesen. Neben 55 ägyptischen Ärzten waren auch Mediziner aus Saudi-Arabien, Algerien, Syrien und Jordanien nach Rafah gereist.

Der ägyptische Rote Halbmond nutzte die Feuerpause derweil, um Hilfsgüter in den Gazastreifen zu transportieren, die am Morgen mit vier Flugzeugen aus Libyen, dem Jemen, Bahrain und Saudi-Arabien zum Flughafen der Stadt Al-Arisch gebracht worden waren.

Der Direktor der Hilfsorganisation in Al-Arisch, Ahmed Orabi, rief die Einwohner der Stadt auf, zu den Grenzübergängen Rafah und Kerem Schalom zu fahren, um dort beim Umladen der Nahrungsmittel und medizinischen Güter von ägyptischen Lastwagen auf Fahrzeuge der Palästinenser, zu helfen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »