Ärzte Zeitung online, 22.01.2009

Rettungsplan für Privatuniversität Witten-Herdecke - mehr Studenten

BERLIN/WITTEN (dpa). Der neue Geschäftsführer der finanziell angeschlagenen Privatuniversität Witten-Herdecke, Michael Anders, will die Hochschule durch Einsparungen und höhere Studienbeiträge retten. "Wir brauchen weniger Geld in den nächsten drei Jahren als ursprünglich erwartet, und nach vier Jahren ist der Haushalt ausgeglichen", sagte Anders der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstag).

Der ursprüngliche angenommene Finanzbedarf von rund 20 Millionen Euro bis zum Jahr 2011 solle deutlich gesenkt werden. Geplant seien Einsparungen in der Verwaltung von rund zwei Millionen Euro sowie steigende Studienbeiträge und etwa eine Verdoppelung der bisher rund 1200 Studierenden.

Am Donnerstag finden im Düsseldorfer Wissenschaftsministerium Gespräche zwischen Universität, potenziellen Investoren und Minister Andreas Pinkwart (FDP) statt. Danach will Pinkwart darüber entscheiden, ob sein Ministerium die Subventionszahlungen an die Hochschule wieder aufnimmt.

Im vergangenen Jahr hatte er die 4,5 Millionen Euro Unterstützung gestrichen. Die Hochschule war nach dem Stopp der Landesförderung an den Rand der Insolvenz geraten.

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