Ärzte Zeitung online, 27.01.2009

Entführte Rotkreuzmitarbeiter auf Philippinen melden sich

MANILA (dpa). Die drei auf den Philippinen entführten Rotkreuzmitarbeiter haben sich erneut gemeldet. Es gehe den Kollegen den Umständen entsprechend gut, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Manila mit. Der Schweizer Andreas Notter, der Italiener Eugenio Vagni und die Einheimische Mary Jean Lacaba meldeten sich am Wochenende nach fünf Tagen Schweigen erstmals wieder per Telefon bei ihren Kollegen.

Das IKRK zeigte sich erleichtert und forderte die umgehende und bedingungslose Freilassung der Mitarbeiter.

Die drei waren am 15. Januar auf der Insel Jolo im muslimischen Süden des Landes von separatistischen Rebellen der Terrorgruppe Abu Sayyaf verschleppt worden. Aus Armeekreisen verlautete, dass die Entführer fünf Millionen Dollar (3,8 Millionen Euro) Lösegeld fordern. Das IKRK hat nach eigenen Angaben keine Lösegeldforderung erhalten. Die Armee sucht mit mehr als 1500 Soldaten nach dem Versteck der Entführer. Abu Sayyaf hat schon mehrfach mit spektakulären Entführungen Schlagzeilen gemacht und Lösegeld erpresst.

Topics
Schlagworte
Panorama (30361)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »