Ärzte Zeitung online, 03.02.2009

Länger haltbare Milch wird besser gekennzeichnet

BERLIN (dpa). Länger haltbare Milch wird besser gekennzeichnet. Das vereinbarte das Bundesverbraucherministerium mit den Molkereien und dem Einzelhandel, teilte die Parlamentarische Agrarstaatssekretärin Ursula Heinen (CDU) am Dienstag in Berlin mit.

Die klassische Milch soll zur besseren Unterscheidung auf der Packung den Zusatz "traditionell hergestellt" tragen. Die Milchsorte, die als haltbarere Frischmilch verkauft wird, soll im Rahmen einer Selbstverpflichtung der Industrie als "länger haltbar" gekennzeichnet werden.

Verbraucherschützer hatten eine bessere Kennzeichnung für die sogenannte ESL-Milch (extended shelf life, verlängerte Haltbarkeit) gefordert. Zu ihrer Herstellung gibt es unterschiedliche Behandlungsverfahren: Zum einen die Hocherhitzung, bei der die Rohmilch für maximal zwei Sekunden auf bis zu 127 Grad Celsius erhitzt wird, um Bakterien und Mikroorganismen abzutöten. Zum anderen die Mikrofiltration, bei der die Rohmilch mit Spezialfiltern zur Bakterienentfernung gereinigt und klassisch pasteurisiert wird. In diesem Verfahren wird nur der Fettanteil hocherhitzt.

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