Ärzte Zeitung online, 06.02.2009

Auch Jahre nach New Yorker Terroranschlägen noch Kranke

NEW YORK (dpa). Auch Jahre nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York leiden viele Helfer noch unter Atem- und Lungenproblemen. Einer Studie des Mount Sinai Medizinzentrums in New York zufolge haben 24 Prozent von mehr als 3000 Untersuchten eine abnormale Lungenfunktion.

Die Untersuchung bezieht sich auf die Jahre 2004 bis 2007, wie der Fernsehsender NY 1 berichtete. In der Vorläuferstudie von 2002 bis 2004 hatten 28 Prozent der Untersuchten Lungenprobleme.

Die Helfer waren nach dem Zusammensturz der 110 Stockwerke hohen Zwillingstürme am 11. September 2001 wochenlang verseuchtem Staub und giftigen Dämpfen ausgesetzt. Viele forderten gerichtlich eine Entschädigung. Erst im vergangenen Jahr erkannte der oberste Gerichtsmediziner der Stadt den Krebstod eines Aufräumarbeiters als Folge der Vergiftung an.

Mehrere New Yorker Abgeordnete machen derzeit einen neuen Anlauf, gesetzlich Entschädigungszahlungen durchzusetzen. Im Mount Sinai Krankenhaus wurden nach den Flugzeugattacken islamistischer Terroristen mehr als 26 000 Menschen behandelt, die an der Unglücksstelle geholfen oder gearbeitet hatten.

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