Ärzte Zeitung online, 09.02.2009

Eisscholle auf Eriesee abgebrochen: 133 Fischer gerettet, ein Toter

WASHINGTON (dpa). Nach dem Abbrechen einer zwölf Kilometer breiten Eisscholle im Eriesee vor dem US-Bundesstaat Ohio sind 133 Fischer gerettet worden. Ein Fischer starb, nachdem er in das eiskalte Wasser gefallen war und sich dabei tödlich unterkühlte. Dies berichtete der US-Nachrichtensender Fox News am Samstag.

Die Eisscholle hatte sich dem Bericht zufolge am Samstagmittag (Ortszeit) in einer Entfernung von rund 400 Metern vor dem Festland gelöst, während die Amateurfischer versuchten, in Eislöchern Fische zu fangen. Über vier Stunden mussten sie demnach auf Rettungskräfte warten, die mit vier Hubschraubern und acht Rettungsbooten die Fischer aus dem misslichen Lage befreiten. Wegen starker Strömungen gilt die Eisdecke am Westufer des Eriesees selbst in kalten Wintern als unsicher. Nach Angaben der Behörden betrug die durchschnittliche Dicke des Eises auf dem Eriesee in Ufernähe rund 60 Zentimeter.

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