Ärzte Zeitung online, 10.02.2009

Nach dem Tod der italienischen Koma-Patientin Verzicht auf Eilgesetz

ROM (dpa). Nach dem Tod der Koma-Patientin Eluana Englaro nimmt die italienische Regierung von Silvio Berlusconi das allein auf sie zugeschnittene Eilgesetz gegen Sterbehilfe zurück. Stattdessen wolle die Regierung jetzt ein Gesetz über Patientenverfügungen vorbereiten, teilte Gesundheitsminister Maurizio Sacconi nach Berichten vom Dienstag mit.

Die 38-Jährige war am Vorabend nach 17 Jahren im Wachkoma in einem Altersheim in Udine gestorben (wie berichtet). Vier Tage zuvor war eine Sterbehilfe-Prozedur eingeleitet worden. Die Regierung hatte diese Sterbehilfe mit einem Eildekret rückgängig machen wollen. Der "Fall Eluana" hatte Italien über Jahre bewegt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »