Ärzte Zeitung online, 20.02.2009

Karneval: Kölner Polizei im Dauereinsatz

KÖLN (dpa). Zum Start des Straßenkarnevals am Donnerstag hat die Kölner Polizei einen deutlichen Gewaltanstieg verzeichnet. Neben Fäusten wurden bei Schlägereien und Streitigkeiten häufig auch Glasflaschen eingesetzt, teilte die Polizei mit.

Bis Freitagmorgen wurden in der Domstadt 54 Schlägereien und 105 Körperverletzungen gezählt. 123 Menschen wurden in Gewahrsam genommen und für 18 Karnevalisten endete der Abend mit einer Festnahme. An der U-Bahn-Station Neumarkt wurde ein 40-Jähriger bei einer Messerstecherei verletzt. Bis Freitagmorgen musste die Kölner Polizei zu 1167 Einsätzen ausrücken. Angesichts des erhöhten Alkoholkonsums musste 61 hilflosen Personen geholfen werden.

"Es ist schlimmer als sonst", sagte Polizeisprecher Bruno Ethen. Möglicherweise sei der Gewaltanstieg auf einen erhöhten Schnapskonsum bei einigen Narren zurückzuführen. "Es ist dieses Jahr schließlich sehr kalt draußen", sagte Ethen. Mit Weiberfastnacht war Donnerstag der Straßenkarneval in den rheinischen Hochburgen um Punkt 11.11 Uhr gestartet worden. In Düsseldorf lagen noch keine Zahlen vor, ein Polizeisprecher sagte aber: "Wir haben gut zu tun, aber es gibt nichts Dramatisches."

Topics
Schlagworte
Panorama (30147)
Recht (11715)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »