Ärzte Zeitung online, 02.03.2009

Handy ist für Jugendliche wichtiger als der Partner

HANNOVER (dpa). Die Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland würde einer Studie zufolge eher auf den aktuellen Partner oder das Auto verzichten als auf Handy und Internet. Ein Leben ohne Internet sei für 84 Prozent der Befragten 14- bis 29-Jährigen undenkbar, während 97 Prozent sich ein Leben ohne Handy nicht vorstellen könnten.

Der aktuelle Lebenspartner ist demnach nur für 43 Prozent der Jugendlichen unverzichtbar. Die Ergebnisse der repräsentativen Studie stellte der Branchenverband BITKOM am Montag auf der Computermesse CeBIT in Hannover vor. Die CeBIT will die zunehmende Bedeutung des Internets unter dem Kunstwort "Webciety" abbilden, eine Mischung aus "Web" und "Society". Mit einem neuen Hallenkonzept will die Messe auch kleine und große Internet-Unternehmen anlocken, die nicht zu den Ausstellern zählen.

Große Namen aus der Internet-Branche wie Google oder Yahoo! sucht man auf der diesjährigen CeBIT allerdings vergeblich. "Wir haben mit unserem neuen Konzept aber einen Stein ins Wasser geworfen und werden sehen, was das für Kreise zieht", sagte Messe-Vorstandsmitglied Ernst Raue. Google entwickele sich mit verschiedenen Anwendungen auch immer mehr auch zu einem Enterprise-Unternehmen. Möglicherweise sei es nur eine Frage der Zeit, dass eine Messepräsenz auch für den Suchmaschinen-Spezialisten interessant werden könnte, sagte Raue.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »