Ärzte Zeitung online, 04.03.2009

Fluch-freie Woche in Los Angeles

LOS ANGELES (dpa). Schimpfwörter und Flüche sollen im Bezirk Los Angeles eine Woche lang tabu sein. Wie der Sender KABC am Dienstag berichtete, hat der Rat des bevölkerungsreichsten Bezirks in Kalifornien die erste Märzwoche zur "No Cussing Week" erklärt.

Damit werden die Bewohner aufgefordert, Kraftausdrücke und Schimpfwörter aus ihrem Wortschatz zu streichen. Auslöser für diesen ungewöhnlichen Erlass ist die Initiative eines 14-jährigen Schülers in der Ortschaft Pasadena, der bereits seit zwei Jahren gegen die unflätige Sprache seiner Mitschüler ins Feld zieht. An seiner Schule gründete McKay Hatch den Club "Nicht Fluchen", der mittlerweile laut Webseite weltweit auf über 20 000 Mitglieder angewachsen ist.

"Es ist viel größer geworden, als ich es mir je vorgestellt habe", sagte der Schüler am Dienstag bei einer Ehrung durch den Bezirksrat. Mit positiver Sprache wollte er seine Mitmenschen moralisch aufrichten, so Hatch. Natürlich ist die Fluch-freie Woche eine freiwillige Aktion. Strafen für Verstöße gibt es nicht. "Dies wäre nicht durchführbar", sagte ein Bezirkssprecher der "Los Angeles Times". "Wir wollen die Leute nur daran erinnern, die richtigen Worte zu wählen und sich nett und zivil zu verhalten", erklärte Sprecher Tony Bell.

Topics
Schlagworte
Panorama (30506)
Organisationen
Los Angeles Times (84)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »