Ärzte Zeitung online, 16.03.2009

Massen-Gentest nach ungeklärter Bluttat an Wirtin gestartet

BURGAU/MEMMINGEN/NEU-ULM (dpa). Drei Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Wirtin in Burgau (Bayern) hat am Samstag in dem Ort ein Massen-Gentest begonnen. Etwa 370 Männer gaben bis zum Samstagnachmittag eine Speichelprobe ab, wie ein Sprecher der Kriminalpolizei Neu-Ulm mitteilte.

Insgesamt sollen sich bis zum kommenden Wochenende an der Untersuchung etwa 2800 Männer aus Burgau und den Nachbarorten beteiligen. Zur Speichelprobe aufgefordert hatte die Polizei nach Angaben des Kripo-Sprechers Männer, die zur Tatzeit zwischen 15 und 40 Jahre alt gewesen sind.

mithilfe der Tests hoffen die Ermittler, dem Täter auf die Spur zu kommen. Die Wirtin war im Januar 2006 Opfer eines Überfalls geworden. Ein Handwerker hatte die 71-Jährige blutüberströmt in ihrer Gaststätte gefunden. Wenig später starb sie an dem hohen Blutverlust, den sie durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper erlitten hatte. Beim Täter soll es sich um einen Mann handeln, der zur Tatzeit etwa 30 Jahre alt war.

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