Ärzte Zeitung online, 17.03.2009

Toter in Charité-Toilette - Mann starb an Überdosis Heroin

BERLIN (dpa). Der Mann, der vergangene Woche tot auf einer Toilette der Charité in Berlin gefunden wurde, starb anscheinend an einer Überdosis Heroin.

Zu diesem ersten Ergebnis sei eine toxikologische Untersuchung der Leiche gekommen, sagte Justizsprecher Michael Grunwald der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe). "Weitere Obduktionsergebnisse stehen noch aus." Mehrere Tage lang hatte der 29-jährige Mann tot auf einer Toilette des Virchow-Klinikums gelegen, bis Reinigungskräfte die Leiche, die bereits Anzeichen von Verwesung aufwies, fanden (wir berichteten).

[18.03.2009, 11:35:35]
Gabriele Wagner 
"Schon mal was von QM gehört?"
Auch Kurt Göpel, niedergelassener Kollege aus Berlin, hat uns einen Kommentar per E-Mail geschickt:

Ich mache mir langsam Sorgen, was die Hygiene und Sauberkeit in dieser Klinik angeht! Das jemand beim Toilettengang stirbt, passiert halt. Daß man den teilverwesten Leichnam erst nach 5 Tagen findet, spricht für mangelhafte Kontrolle der Sanitäreinrichtungen! Eine tägliche Kontrolle würde einen solchen Zustand nicht zulassen! Schon mal ´was von QM gehört??
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[18.03.2009, 11:29:52]
Gabriele Wagner 
Hygienische Verhältnisse
Per E-Mail erhielten wir diesen Kommentar von Dr. Hans-Peter Mühlig aus München:

Abgesehen von der Tragik des Todes, wirft es m.E. ein ganz bedauerliches Licht auf die hygienischen Verhältnisse in der Charite.Die Toiletten sollten doch wenigstens einmal am Tag esäubert werden!

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