Ärzte Zeitung online, 20.03.2009

Stiftung Warentest bietet Wasseranalyse an

BERLIN (nös). Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel Deutschlands - so hört und liest man es immer wieder. Doch trotz dieser Kontrollen ist das kühle Nass in manchen Regionen mit Schwermetallen belastet. Das stellt die Stiftung Warentest nach eigenen Angaben immer wieder fest. Zum Weltwassertag am 22. März bietet sie Verbrauchern eine Wasseranalyse an.

Seit Dezember 2003 gelten in Deutschland verschärfte Trinkwasservorschriften. So darf ein Liter Trinkwasser höchstens 25 Mikrogramm Blei enthalten. Doch noch immer gebe es Regionen in Deutschland, deren Bleianteil über dem Grenzwert liegt, bemängelt Stiftung Warentest. Alte Bleileitungen und Armaturen seien die Hauptgründe dafür. Allein von den Hausanschlussleitungen seien Zehntausende noch aus Blei. Vor allem nach langem Stehen in den Rohren könnten sich Schwermetalle im Wasser anreichern.

Verbrauchern bietet die Stiftung Warentest eine kostenpflichtige Wasseranalyse an. Dazu erhalten die Teilnehmer eine spezielle Probenflasche, in der sie ihre Trinkwasserprobe einschicken. Im Labor wir der Gehalt von Blei, Kadmium, Kupfer und Zink ermittelt. Das Ergebnis samt Beurteilung kommt anschließend mit der Post.

Internet: www.test.de/analyse-trinkwasser

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