Ärzte Zeitung online, 26.03.2009

Nur jeder Zehnte möchte ewig leben

Stuttgart (dpa). Die Sehnsucht der Menschen in Deutschland nach einem Leben ohne Tod hält sich deutlich in Grenzen: Nur jeder zehnte Bundesbürger wünsche sich laut dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid ein ewiges Leben, berichtete "Reader's Digest" am Mittwoch.

Selbst ein deutlich verlängertes Leben reizt die wenigsten: Nur zwei Prozent würden gerne 150 oder 300 Jahre alt, und auch nur acht Prozent würden gerne 110 Jahre auf dieser Erde verbringen. Mit 56 Prozent wünscht sich die Mehrheit, immerhin 90 Jahre alt zu werden. Etwa jeder Sechste (16 Prozent) wäre sogar schon mit einer Lebenszeit von 70 Jahren zufrieden.

Je jünger die Befragten sind, desto eher wollen sie ewig leben - dies ist ein weiteres Ergebnis der Umfrage: In der Altersgruppe 14 bis 29 Jahre wünscht sich dies jeder Fünfte, während dieser Wert in den mittleren Jahrgängen auf zehn Prozent sinkt. Bei den Menschen über 60 Jahren sinkt deren Anteil sogar auf drei Prozent - wohl, weil im Alter die Angst vor Beschwerden und Krankheiten wachse, so das Magazin.

Der Wunsch nach einem ewigen Leben hängt auch vom Wohnort ab: Mit 21 Prozent wünschen sich dies überdurchschnittlich viele Bewohner der neuen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Topics
Schlagworte
Panorama (30506)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »