Ärzte Zeitung online, 30.03.2009

Verstoß gegen Rauchverbot kann Job kosten

KÖLN (dpa). Verstöße gegen das Rauchverbot im Betrieb können den Arbeitsplatz kosten.

Das Landesarbeitsgericht Köln entschied in einem am Montag veröffentlichten Urteil, dass die fristgerechte Kündigung eines Lagerarbeiters wirksam war, der mehrfach gegen das betriebliche Rauchverbot verstoßen hatte. Der Beschäftigte war zweimal mit einer Zigarette am Arbeitsplatz erwischt worden. In dem Lager des Lebensmittelproduzenten galt aber zum Schutz der Lebensmittel und aus Brandschutzgründen Rauchverbot. Nach einer Abmahnung erhielt der Mann die Kündigung (AZ: 4Sa 590/08).

Geschäftsführung und Betriebsrat hätten die Rücknahme der Kündigung vereinbart, wenn der Beschäftigte innerhalb der Kündigungsfrist nicht mehr am Arbeitsplatz rauche, teilte das Gericht mit. Daran habe sich der 53-Jährige gehalten und sei zunächst auch weiter beschäftigt worden. Doch Monate danach habe er wieder im Lager geraucht. Nachdem er 28 Jahre in dem Betrieb gearbeitet hatte, habe er endgültig die Kündigung erhalten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »