Ärzte Zeitung online, 30.03.2009

Elf Wissenschaftler erhalten den Leibniz-Preis

BERLIN (dpa). Zehn Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin sind in Berlin mit dem Leibniz-Preis 2009 ausgezeichnet worden. Je drei Preise gingen an die Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften sowie zwei an die Geistes- und Sozialwissenschaften Der bedeutendste deutsche Forschungspreis ist in der Regel mit je 2,5 Millionen Euro dotiert. Die Preisträger wurden bereits im Dezember bekannt gegeben (wie berichtet).

Ausgezeichnet wurden in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Professor Antje Boetius vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen, der Chemiker Professor Holger Braunschweig von der Universität Würzburg und Professor Wolfram Burgard von der Uni Freiburg für seine Arbeiten zu künstlicher Intelligenz.

Weitere Preisträger sind der Literaturwissenschaftler Professor Heinrich Detering von der Uni Göttingen, der Ökonom Armin Falk von der Uni Bonn sowie zwei Forscher der Universität Ulm, der Virologe Professor Frank Kirchhoff und der Mediziner Professor Karl Rudolph. Auch der Mathematiker Professor Burkhard Wilking von der Uni Münster und der Physiker Professor Martin Zirnbauer von der Uni Köln wurden geehrt.

Je 1,25 Millionen Preisgeld erhalten die Materialwissenschaftler Professor Jürgen Eckert vom Leibniz-Institut und der TU Dresden und Professor Jürgen Rödel von der TU Darmstadt.

Der Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich verliehen. Seit Beginn des Programms wurden 270 Auszeichnungen vergeben. Für dieses Jahr gab es 141 Nominierungen.

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