Ärzte Zeitung online, 07.04.2009

Ältester Mensch der Welt feiert 115. Geburtstag

LOS ANGELES (dpa). Der älteste Mensch der Welt, die Amerikanerin Gertrude Baines, hat am Montag ihren 115. Geburtstag gefeiert. Die Afroamerikanerin, die in einem Altersheim bei Los Angeles wohnt, hatte unter anderem Glückwunschkarten von US-Präsident Barack Obama und dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger bekommen.

Mit einem Ständchen und Kuchen wurde die Seniorin von zahlreichen Besuchern gefeiert, berichtete "People.com". Baines habe zur Feier des Tages einen roten Hut getragen und die Zeremonie lächelnd von ihrem Bett aus mit verfolgt.

Nach dem Tod der 115 Jahre alten Portugiesin Maria de Jesus Anfang Januar hatte Baines die Nachfolge als ältester Mensch der Welt angetreten. Die Portugiesin hatte den Titel nur einen Monat inne. Ihre Vorgängerin, die Amerikanerin Edna Parker, war Ende November ebenfalls im Alter von 115 Jahren gestorben.

Baines kam am 6. April 1894 als Tochter ehemaliger Sklaven im US-Bundesstaat Georgia zur Welt. Sie war nur ein Mal verheiratet. Ihre einzige Tochter, die 1909 geboren wurde, starb an Typhus. Bis vor zehn Jahren konnte sich Baines noch alleine versorgen. In den letzten Monaten habe die Rekordhalterin an Appetit und Gewicht verloren, sagte die Altenheim-Mitarbeiterin Emma Camanay der "Los Angeles Times". "Mit ihrer Gesundheit geht es ein klein wenig bergab, aber sie ist eine sehr starke Frau."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »