Ärzte Zeitung online, 08.04.2009

Zahl der Erdbebenopfer auf 235 gestiegen - Studentin gerettet

ROM (dpa). Die Zahl der beim Erdbeben in Mittelitalien Getöteten ist bis zum späten Dienstagabend auf 235 gestiegen. Dies berichteten italienische Medien in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf Angaben des Zentrums, das die Hilfsmaßnahmen in der Stadt L'Aquila in den Abruzzen koordiniert. Die Zahl der Verletzten wurde mit rund 1000 angegeben.

Am Dienstagabend, rund 42 Stunden nach der Erdbeben-Katastrophe, hatten Helfer eine 20 Jahre alte Frau aus den Trümmern in L'Aquila befreien können. Sie hatte in einem Hohlraum eines zusammengebrochenen Hauses überlebt. Ihr Gesundheitszustand wurde von der italienischen Nachrichtenagentur ANSA als gut bezeichnet. Die 20-Jährige wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Am Dienstagabend ließ ein kräftiges Nachbeben der Stärke 5,3 in der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila und mehreren Orten der Umgebung weitere Häuser einstürzen. Seit dem Hauptbeben am frühen Montagmorgen, dem folgenschwersten in Italien seit 1980, wurden insgesamt mehr als 280 Nachbeben gezählt. Immer wieder lösten sie Panik in der Bevölkerung aus und richteten neue Schäden an.

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